Vorbeugen

Die Unterscthermometer-833085_1280hiede zwischen einer Erkältung und einer Grippe

Im alltäglichen Sprachgebrauch hören wir häufig, dass jemand an Grippe leidet. Dies ist jedoch meist nicht richtig, denn es gibt einen Unterschied zwischen einer einfachen Erkältung und einer richtigen Grippe. Da die Erkältung auch als grippaler Infekt bezeichnet werden kann, sprechen viele Menschen daher umgangssprachlich von einer Grippe, die in der Fachsprache wiederum als Influenza bezeichnet wird. Glücklicherweise ist das Auftreten einer Influenza nicht sehr häufig. Um festzustellen, ob es sich um einen grippalen Infekt handelt oder um eine echte Influenza, müssen die Unterschiede bekannt sein.

Die unterschiedlichen Auslöser der beiden Krankheiten

Beide Krankheiten werden durch Viren oder sogenannte Erreger ausgelöst. Während die Influenza durch Influenza-Viren ihren Anfang nimmt, kommen für einen grippalen Infekt gleich mehrere Erreger in Frage. Die Ansteckung kann durch Corona-Viren, Rhino-Viren oder Adeno-Viren erfolgen, die meist über andere Mitmenschen übertragen werden. Eine Impfung gegen Influenza kann also demnach gegen einen grippalen Infekt gar nicht wirken, da beide Krankheiten auf völlig unterschiedlichen Erregern basieren. Da es so viele verschiedene Arten von Erkältungen gibt und diese Krankheit vor allem überhaupt nicht schwerwiegend ist, kann dagegen keine Impfung erfolgen. Außerdem kann sie bereits nach wenigen Tagen abklingen und mit einfachen Hausrezepten oder auch gar nicht behandelt werden.

Der Krankheitsbeginn unterscheidet sich

Nicht nur die Ansteckung beider Krankheiten geschieht durch völlig unterschiedliche Erreger, sondern auch der Krankheitsbeginn eines grippalen Infekts unterscheidet sich von dem einer echten Influenza. Während die erkrankte Person bei einem grippalen Infekt den Krankheitsbeginn schleichend miterlebt, tritt die Influenza sehr plötzlich auf. Bei einfachen Erkältungen merken die Betroffenen schon Tage vorher, dass sie sich leicht kränklich und geschwächt fühlen. Die Anzeichen treten nach und nach auf und werden immer stärker. Bei einer richtigen Influenza treten die Anzeichen plötzlich auf, so dass sich der Erkrankte vor wenigen Minuten noch kerngesund gefühlt hat und nun auf einmal wenige Minuten später die Auswirkungen einer Influenza erleiden muss. Dann kommt es sehr rasch zu starkem Fieber und zu Glieder- und Kopfschmerzen. Dann wünscht sich der Betroffene nur noch ins Bett. Bei einem grippalen Infekt hingegen verläuft die Erkrankung so schleppend, dass man es zwar Tage vorher schon merkt, aber dies nur leichte Symptome sind, wie beispielsweise das Kratzen im Hals oder eine laufende Nase. Ist der Krankheitsbeginn also nicht schleichend, sondern abrupt, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Die Krankheitsbilder sind ähnlich

Beide Krankheiten werden nicht nur auf Grund des ähnlichen Namens miteinander verwechselt, sondern auch, weil sie ähnliche Symptome haben. Während Halsschmerzen und ein mehr oder weniger starker Reizhusten bei beiden Krankheiten vorkommt, haben Betroffene bei einem grippalen Infekt meist kein Fieber, während das Fieber bei einer echten Influenza gleich zu Beginn sehr stark eintritt. Außerdem sind Glieder- und Kopfschmerzen typisch für die Erkrankung an einer Influenza. Da die Anzeichen jedoch nicht immer gleich stark vorhanden sind, kann es häufig zu Verwechslungen beider Krankheitsbilder kommen. Die Unterschiede beim Krankheitsbeginn sind daher die besten Merkmale zur Einordnung. Betroffene sollten vor allem ruhig bleiben und bei einem grippalen Infekt nicht gleich in Panik geraten. Ein grippaler Infekt ist im Vergleich zur Influenza nämlich ungefährlich.